Die Gewinner des Kinder- und Jugendlektorats 2018 stehen fest

Jedes Jahr bietet die Zentrale für Klassenlektüre im Rahmen des Kinder- und Jugendlektorats verschiedenen Klassen die Möglichkeit, Einfluss auf das Sortiment zu nehmen. Die Gewinner Titel sind "Kawasaki hält alle in Atem" (4. Klasse) und "Halbe Helden" (7. Klasse). Wir freuen uns, beide Titel ins Sortiment zu nehmen!

Für das Kinder- und Jugendlektorat 2018 wurde aus zahlreichen Bewerbern die 4. Klasse von Frau Annette Hottiger aus Zofingen ausgewählt. Folgende drei Titel haben wir ins Rennen geschickt:

Taran Bjornstad und Christoffer Grav: Der Krokodildieb

Lena Hach: Kawasaki hält alle in Atem

Hakon Ovraes: Superbruno

Wir haben der Klasse von Frau Hottiger je einen Klassensatz der drei Bücher zur Verfügung gestellt. Die Klasse hat alle drei Texte mit sehr viel Freude gelesen. Am Ende war es eine ganz knappe Entscheidung für „Kawasaki hält alle in Atem“, eine liebenswerte Geschichte über den sympathischen Eigenbrötler Hubertus Nussbaum, dem seine Zwillingsschwester einen Koala unterjubelt. Mit dem Koala Kawasaki zieht das Chaos bei Herrn Nussbaum ein. Zum Glück erkennt das Nachbarsmädchen Elli seine Not und springt ihm zur Seite. Glück vor allem, weil Kawasaki alsbald einem üblen Typen in die Hände fällt, der ihn ausstopfen will.

Besonders gut gefallen hat der Klasse von Frau Hottiger, dass Herr Nussbaum immer wieder in komische Situationen gerät, was den Text sehr lustig macht. Auch mit Spannung konnte der Text überzeugen. Besonders spannend fanden die Kinder wie Herr Nussbaum plötzlich neue Freunde gewann und natürlich die Befreiungsaktion am Schluss des Buches.

 

Für die Auswahl des Titels für die 7. Klasse ist unsere Wahl auf die Klasse von Rogé Eichenberger aus Schaffhausen gefallen. Auch hier haben wir drei ganz unterschiedliche Titel ins Rennen geschickt:

Karen-Susan Fessel: Und wenn schon

Stefanie Höfler: Tanz der Tiefseequalle

Erin Jade Lange: Halbe Helden

Hier fiel die Auswahl um einiges leichter. Die Klasse von Herrn Eichenberger war sich schnell einig, dass ihr “Halbe Helden” mit Abstand am Besten gefallen hat. Die Hauptrolle im Buch spielt Dane, der gerade noch (überwiegend) friedlich und unbescholten zur Schule ging und jetzt plötzlich einen Aufpasserjob hat. Dumm nur, dass Billy D., ein neuer Schüler mit Downsyndrom, nicht will, dass man auf ihn aufpasst – viel lieber ist ihm, wenn Dane ihm beibringt, wie man sich prügelt, oder wenn er ihm hilft, seinen Dad zu finden. Der hat Billy nämlich einen Atlas mit geheimnisvollen Hinweisen hinterlassen, und Billy ist überzeugt, dass sie ihn am Ende zu seinem Vater bringen werden. Dane kann den Ärger förmlich riechen, der ihm blüht, wenn er Billy einmal quer durchs Land kutschiert, aber dessen Enthusiasmus hat er wenig entgegenzusetzen. Wo ihr Weg sie schliesslich hinführt, hat keiner von ihnen geahnt …

Der Tenor  der Klasse war durchweg positiv, der Text sei flüssig zu lesen, interessant, vielleicht nicht immer ganz realistisch, aber trotzdem spannend mit einer ungewohnten Thematik.

Wir haben uns sehr über das positive Feedback der beiden Klasse gefreut und sind gespannt, ob die Titel auch bei anderen Klassen so gut ankommen. Die Bücher werden in den nächsten Wochen bestellt und dann schnellstmöglich für die Ausleihe aufbereitet.