100 Jahre Stiftung Bibliomedia Schweiz

07/04/2020

Die Stiftung Bibliomedia wurde 1920 gegründet. Bibliomedia engagiert sich seit 100 Jahren für das Lesen und unterstützt Schulen und Öffentliche Bibliotheken bei ihrer Arbeit. Leseförderung bleibt auch im digitalen Zeitalter wichtig, weil Menschen sich weiterhin lesend orientieren.

Das Alphabet bildet die Basis der schriftlichen Kommunikation, wie
wir sie kennen. Seit 2002 verwendet Bibliomedia das Alphabet im Logo. Nun haben die Historikerinnen Franziska Schürch und Isabel Koellreuter zu 26 Schlüsselbegriffen ein Bibliomedia-Alphabet verfasst, das die Geschichte von 100 Jahren Bibliomedia in 26 Buchstaben erzählt. Die Filmclips wurden von Lalita Brunner vom Grafikbüro BerrelGschwind in Basel realisiert. Wir publizieren es bis zum 6. Mai 2020 auf Facebook, Twitter, Instagram - und hier auf der Website.

Viel Spass beim Entdecken!

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Zielgruppen: Seit hundert Jahren sind die eigentliche Zielgruppe von Bibliomedia die Schweizer Bibliotheken. Dennoch ist das Thema vielfältiger, als es auf den ersten Blick erscheint. Weiterlesen

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Bildung für alle: Ohne Lesen, so die Maxime der SVB seit ihren Anfängen von 1920, geht in der Informationsgesellschaft gar nichts, denn Lesen und Bildung sind das Herzstück einer lebendigen Demokratie. Weiterlesen

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Ordnung: Bibliotheken sind ein Sinnbild für komplexe Ordnungssysteme. Jedem Laien ist es ein unerklärliches Geheimnis, wie man grosse Mengen Bücher so organisiert, dass man sie tatsächlich wieder findet! Weiterlesen

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Geld: Die Finanzierung der Stiftung ist heute klar geregelt: Der Bund bezahlt jährlich einen Betriebsbeitrag von rund zwei Millionen Franken. Weiterlesen

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Männer und Frauen: Gedacht war die Schweizerische Volksbibliothek für Männer, die sich weiterbilden wollten. Auch bei den Mitarbeitern waren am Anfang die Männer schwer in der Überzahl. Weiterlesen

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Bestände: Unterhaltung und Bildung - die Wünsche der Leserschaft an die Schweizerische Volksbibliothek waren seit je vielseitig. Weiterlesen

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Logistik: Die Verteilung ist die grosse Herausforderung und gleichzeitig die Voraussetzung für den Erfolg von Bibliomedia. Weiterlesen

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Leseförderung: Um 1900 konnten beinahe alle Schweizer*innen lesen und schreiben. Wenn sich die Gründer der Schweizerischen Volksbibliothek also die Leseförderung auf die Fahne schrieben, hiess das nicht, dass man das Lesen erlernen sollte. Weiterlesen

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Vielsprachig: Bücher stellen ein Stück Heimat dar. Deshalb betrachtete die SVB schon seit den 1960er-Jahren Mehrsprachigkeit als eine zentrale Aufgabe. Weiterlesen

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Standorte: Bibliomedia, das sind heute die drei Standorte in Lausanne, Biasca und Solothurn. Dies war nicht immer so: Bei der Gründung 1920 gab es zunächst einen Hauptsitz in Bern. Bis 1923 bauten die Verantwortlichen sechs zusätzliche Regionalstandorte in Lausanne, Fribourg, Luzern, Zürich, Bellinzona und Chur auf. Weiterlesen

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Legitimation: Ging es in den Anfangsjahren der Schweizerischen Volksbibliothek darum, allen Landesteilen und somit allen Bewohner*innen der Schweiz Zugang zu Büchern und damit zu Wissen zu ermöglichen, sah sich die SVB in den 1930er-Jahren im Dienste schweizerischer Kulturwahrung. Weiterlesen

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