Strub Roger

Der Krimiautor Roger Strub wurde am 3. Mai 1957 in Bern geboren. Nach Abschluss einer Seminarausbildung in Hofwil war er von 1977 bis 1985 als Oberstufenlehrer, als Sänger, Songschreiber, Produzent und Veranstalter von Festivals, Tourneen und Events tätig. Anschliessend arbeitete er als Texter und Creative Director in der Werbebranche, von 1993 bis 1996 als Drehbuchautor für Computer basierte Lernprogramme und Lernspiele. Mehrere dieser Projekte wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zudem war er als Referent für Mediendidaktik tätig. Von 2002 bis 2008 arbeitete Roger wieder als Oberstufenlehrer und schrieb Jugendtheaterstücke sowie Online-Kommunikationstrainings. Seit 2008 betreibt er die Firma "Strub’s Ideenrausch" mit eigener Online-Plattform. 2006 schuf Roger Strub die Figur der Kommissarin Lena Bellmann, die sich in seinen Kriminalromanen um die Auflösung der Fälle kümmert. Er ist Mitglied bei "Syndikat", einer Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, die jährlich die "Criminale" mit der Vergabe des Glauser-Preises organisiert. Mit seiner Familie lebt Roger Strub in Utzenstorf im Kanton Bern.

Links
www.lena-bellmann.com/start.php
www.derbund.ch/kultur/buecher/Der-Schriftsteller-dem-Tiere-naeher-sind-als-Menschen/story/27105616

Opere:
  • Kalter Abschied. Bielefeld: Pendragon, 2006
  • Hand angelegt. Bielefeld: Pendragon, 2008
  • Waches Auge. Bielefeld: Pendragon, 2009
  • Gierige Tage. Bielefeld: Pendragon, 2010
  • Steine im Bauch. Jugendkrimi. Küssnacht: Literaturwerkstatt, 2011
  • Tödliche Punkte. Bielefeld: Pendragon, 2011
  • Flüchtiges Geld. Bielefeld: Pendragon, 2012
  • Verfalldatum. Kriminalroman. Messkirch: A. Gmeiner, 2015

Parte di testo da "Kalter Abschied" [S. 65]

Höller blieb im Raum sitzen, als die anderen gingen. Als sie allein waren, sagte er: "Lena, ich bin mir nicht sicher, ob dir bewusst ist, dass ich keinen Groll hege wegen der Nichtberücksichtigung. Ich stehe voll hinter dir und werde dich nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen. Das wollte ich dir noch sagen."
Lena war gerührt. Sie sagte: "Danke, Reinhard, ich war mir tatsächlich nicht ganz sicher. Aber es ist sehr schön, das zu wissen."
Aber Höller wollte noch etwas loswerden. "Ich muss dich noch warnen", sagte er, "der Alte hat da noch einen Fall in seiner Mottenkiste, der ihn nicht loslässt. Falls er dich dafür einspannen will, dann sei vorsichtig. Die Sache war sonnenklar damals und er hat sich da in etwas verbohrt."
"Er hat mir davon erzählt", bestätigte Lena. "Und ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht können wir uns bei Gelegenheit darüber unterhalten?"
"Okay, wenn du meinst", antwortete Höller und stand auf. "Ich wünsche dir einen guten Start."
"Vielen Dank", sagte Lena und reichte ihm die Hand.
"Auf eine gute Zusammenarbeit."

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