Gfeller Alex

Alex Gfeller wurde am 11. Juni 1947 in Bern geboren, wo er aufwuchs und die Schulen besuchte. Nach Auslandaufenthalten lebt Gfeller heute in Biel. Nach über 40 Jahren des Schreibens kam Alex Gfeller 2011 zum Schluss, dass sein literarisches Werk mit der 15-bändigen Prosa-Gesamtausgabe abgeschlossen sei. Von da an wendet sich der Autor der Malerei zu.

Links
www.gfelleralex.ch/
www.derbund.ch/kultur/buecher/Ein-Schriftsteller-pensioniert-sich/story/20798787

Opere:
  • Marthe Lochers Erzählungen. Basel: Lenos, 1976
  • Land & Leute. Zwei Erzählungen. Basel: Lenos, 1977
  • Harald Buser oder Die Krankheit der Männer. Basel: Lenos, 1979
  • Das Komitee. Swissfiction. Gümligen / Bern: Zytglogge, 1981
  • Der grosse Kurt. Gümligen / Bern: Zytglogge, 1985
  • Doppelgänger & Swingbruder. Zwei Geschichten. Gümligen / Bern: Zytglogge, 1989
  • Der Filz. Gümligen / Bern: Zytglogge, 1992
  • Der Florettfechter. Spielberg, 2007
  • Im Scheinland. Neckenmarkt: edition nove, 2008
  • Kurzer Abriss. 2011 (Books on Demand)
  • Fredys Abgang. 2011 (Books on Demand)
  • Mimi und Miguel. 2011 (Books on Demand)
  • Harry's Bar. 2011 (Books on Demand)
  • Die letzte Meise. 2011 (Books on Demand)
  • Fünf Leute. 2011 (Books on Demand)
  • Lesebuch. 2012 (Books on Demand)
  • Nemesis. 2012 (Books on Demand)
  • Tagebücher 1ff. (Books on Demand, ab 2014)

Premi:
  • 1. Preis 25 Jahre SRG (1979)
  • Literaturpreis des Kantons Bern (1984)

Parte di testo da "Der Filz" [S. 159]

Sie einigten sich, wie angedeutet, auf einen Herzinfarkt anlässlich einer Abendsitzung bei einem Bankkunden. So wird es in der Pressemitteilung stehen, die Feller veranlasst hat. Alder bereitet das Communiqué und auch die Grabrede vor, die zu halten Feller sich genötigt sieht, und darin wird von "...überraschend mitten aus seiner verantwortungsvollen Arbeit herausgerissen ..." die Rede sein.
Hinzu kommt, dass ihm heute morgen Francis Clerc angerufen und mitgeteilt hat, dass Thomas, der sich offenbar bei seiner Schwester verstecken wollte, wieder verhaftet worden ist, und Feller wundert sich, dass ihm Rindlisbacher nichts davon gesagt hat. Rindlisbacher müsste eigentlich über das Tun und lassen seiner Polizei besser auf dem Laufenden sein, findet Feller. Er ist indessen froh darüber, dass er Thomas sozusagen in Sicherheit weiss, auch wenn er für seinen Sohn eine andersartige Sicherheit gewünscht hätte.
Bleibt die Suche nach den Papieren. Das hat den absoluten Vorrang. Sollten diese Papiere an die Öffentlichkeit gelangen, muss nicht nur er, Feller, unverzüglich den Hut nehmen, sondern praktisch das gesamte politische Establishment dieses Kantons.

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