Douglas James

James Douglas (Pseudonym von Ulrich Kohli) wurde am 31.12.1942 in Schwarzenburg geboren. Er begann seine Schreibkarriere als Zeitungsreporter, studierte die Rechte und war an Gerichten tätig, bevor er sich als Wirtschaftsanwalt in Zürich etablierte. Er war Oberstleutnant der Schweizer Armee und spezialisierte sich später auf Sicherheitsfragen. Mehrere Jahre war er als Referent im Hochschulrat der Universität Zürich tätig. Auf diesem breitgefächerten Hintergrund entstehen seine packenden Polit-Thriller. "Brennpunkt Philadelphia" erschien 1997 auch als "Zero Philadelphia" in New York. Seine Romane enthalten alles, was die Gattung heute auszeichnet und zum beliebten Lesestoff macht. Der Autor lebt in New York und Zürich.

Links
www.james-douglas.ch

Opere:
  • Brennpunkt Philadelphia. Frankfurt/M. / Berlin: Ullstein, 1994
  • Goldauge. München: L.Müller, 1996
  • Zero Philadelphia. A novel. Translated by Peter Elder. New York: Marlowe, 1997
  • Der Sintfluter. München: F.A. Herbig, 1998
  • Atemlos nach Casablanca. München: Edition Bernburg, 2000
  • Breathless to Casablanca. New York: Welcome Rain, 2007
  • Des Teufels Botschafter. Thriller. München: F.A. Herbig, 2003
  • Bundesratslos. München: F.A. Herbig, 2005
  • Operation Cinderella. München: Langen-Müller, 2007
  • Eiskalt. Tübingen: Universitas, 2011
  • Gewagtes Spiel. Tübingen: Universitas, 2012
  • Totale Kontrolle. Thriller. München: Langen-Müller, 2014
  • Tote leben länger. Thriller. München: Langen-Müller, 2016

Parte di testo da "Brennpunkt Philadelphia" [S.158]

Nuclanne. Ein kleiner Ort. Nachforschungen hätten hier bestimmt bessere Aussicht auf Erfolg, sagte ihr der Spürsinn der Reporterin. Sie schöpfte neue Hoffnung und ersann einen Plan. Frauen handelten in der Krise intuitiv, hörte sie Peter Kern sagen. Mit leeren, traurigen Augen starrte sie in die kaum belebte Strasse. Da sah sie ihn plötzlich. Dort vorne, der Mann, der aus der Apotheke auftauchte. Sie rieb sich die Augen, denn sie glaubte, nicht richtig gesehen zu haben. Dann fuhr ihr der Schreck in die Glieder. Kein Zweifel, der Killer stand gerade einmal zwanzig Meter vor ihr. Die lange Nase zwischen strähnigen Haaren! Dann erspähte sie den Ohrring, sah den grausigen Eckzahn blitzen. Schöne Intuition! Beinahe wäre sie dem Scheusal in die Arme gelaufen. Zwei gute Männer hatte er hinterhältig niederge-
schossen und lief jetzt nonchalant herum, wie wenn nichts geschehen wäre. Aber dann fügte sich auf einmal alles haargenau zusammen. Nuclanne war die tödliche Falle, über die Kern mit Bachmann gesprochen hatte. Aber was hatte der Minister in diesem Ort gesehen, das ihn das Leben kostete, fragte sich Stefanie, als der Langhaarige bedrohlich auf ihren Wagen zuschlenderte.

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