Traber Barbara

Barbara Traber wurde am 23. Februar 1943 in Thun geboren. Sie besuchte die Wirtschaftsmittelschule in Bern, welche sie mit dem Handelsdiplom abschloss. Anschliessend arbeitete sie in London als Privatsekretärin von Elias Canetti. Trabers nächste Station war Afrika, wo sie als Sekretärin des Schweizer Botschafters in Lagos tätig war. Danach war sie Flight Attendant bei den Trans World Airlines in Paris. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz arbeitete sie als Sekretärin im Hallwag Verlag und im Radio Studio Bern. Seit 1979 ist Barbara Traber freie Schriftstellerin. Daneben arbeitet sie als Lektorin, Korrektorin und Journalistin. Zudem wirkt Traber als Übersetzerin aus dem Französischen und Englischen und ist als Herausgeberin zahlreicher Mundart-Anthologien tätig. Barbara Traber lebt in Worb (BE).

Liens
www.traber-traber.ch
www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/barbara-traber-ufregendi-jahr-a-de-cote-d-azur
www.woz.ch/-6efc

Bibliographie :
  • Bernerinnen. Vierzig bedeutende Frauen aus sieben Jahrhunderten. Bern: K.J.Wyss Erben AG, 1980
  • Berner Gassen. Mit Fotos von Eduard Rieben. Bern: K.J.Wyss Erben AG, 1980
  • Nebenzeit. Roman. Bern: Zytglogge, 1982
  • Muttermomente. Gedichte. Bern: Edition Erpf, 1985 / Neuauflage mit farbigen Fotos, 2001
  • I zeue bis drü! Berndeutsche Kindergeschichten. Münsingen: Fischer Druck AG, 1985
  • Stille Tage am Fluss. Roman. Frauenfeld: Im Waldgut, 1995
  • Efföi im Chischtli. Berndeutsche Geschichten. Langnau: Emmentaler Druck, 1995
  • Glismeti Strümpf. Chindsy i de Füfzgerjahr. Mundartroman. Murten: Licorne, 1997
  • Tulpenbaum. Roman. Frauenfeld: Im Waldgut, 1998
  • Das Abenteuer Provinz. Ein literarische Reportage über den jurassischen Schriftsteller Werner Renfer. Zelg/Wolfhalden: orte, 1999
  • Café de Préty. Krimi. Zelg-Wolfhalden: orte, 2000
  • Poulet im Chörbli. Berndeutsche Geschichten. Murten: Licorne, 2002
  • Meine Tochter will tanzen. Das andere Ballettbuch für Mütter und Jugendliche. Muri b. Bern: Cosmos, 2003
  • Die Powermädchen. Zürich: SJW, 2005
  • Tod im Bücherdorf. Oberegg: Orte-Verlag, 2008
  • Geng no unterwägs. Bärndütschi Gschichte. Murten: Licorne, 2009
  • Tödliche Seilschaft. Roman. Messkirch: Gmeiner, 2012
  • Vo naachem u vo wytem. Berndeutsche Geschichten. Langnau i.E.: Landverlag, 2013
  • Für immer jung und schön. Olga Picabia-Mohler (1905-2002). Oberhofen: Zytglogge, 2014
  • Die rote Hüsniye. Mein Leben für Gerechtigkeit (zus. mit Hüsniye Kahraman-Korkmaz). Thun: Wird & Weber, 2015

Distinctions :
  • Förderpreis Kanton Bern (1986)
  • Halbes Werkjahr Pro Helvetia/ Stadt und Kt. Bern (1989 / 1995)
  • Werkjahr der Lydia-Eymann-Stiftung Langenthal (1997)

Extrait de "Glismeti Strümpf" [S. 119]

D Wonig im Oberdorf her Vor- u Nachteile gha. Der Eschtrig zum Byspiu, vou autem Plunder, isch öppis Wichtigs gsi, u d Chind hei sech gärn dört obe imene fyschteren Egge versteckt, öppe zwüsche de Vorfänschter, wo me im Herbscht abeghout, putzt u bi de Fänschter yghänkt het. D Hüser hei zu dere Zyt no nes Summer- u nes Wintergsicht gha u Gheimnis u auerlei Versteck. Mi het gnue Chraft müesse ha, für dr schwär Dechu vor Eschtrigtüre ufezlüpfe. Di schmali Houzstäge i Eschtrig ufe isch nume churz, drfür bsunders stotzig gsi. D Ursula isch gärn uf di änge Stägetritte ghocket u het dört gläse.

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