Steck Roger

Roger Steck wurde am 22. Februar 1929 geboren und wuchs im Berner Marziliquartier auf. Er studierte Jura an der Universität Bern und arbeitete danach in Genf und in Bern, wo er Mitinhaber eines Notariatsbüros war. Roger Steck machte sich bereits mit seinen ersten Romanen als Mundartautor einen Namen. Für seine Texte wählt er eine der deutschen Standardsprache angepasste Form der Mundart. Sein modernes Stadtberndeutsch ist daher leicht lesbar und gut verständlich.

Liens
www.literapedia-bern.ch/Steck,_Roger

Bibliographie :
  • Di faltschi Wahrheit. d Gschicht vom fridlecha Maa im Marzili. Münsingen: Fischer Verlag, 1989
  • Liebi wartet nid. d Gschicht vo neren Ämmetalere in Bärn. Münsingen: Fischer Verlag, 1993
  • E herte Lehrblätz. d Gschicht vo mene Pächvogel und win er zu Erfolg isch cho. Münsingen: Fischer Verlag, 1995
  • Fasch es Spiegelbild. e bärndütschi Liebesgschicht. Münsingen: Fischer Verlag, 1997
  • Frou Irmas Lydeschaft. e Gschicht us em sittsame Bärn. Murten: Licorne, 2000
  • Di verchehrti Wält. e bärndütscha Kriminalroman über d Grächtigkeit uf Ärde. Bern: Licorne, 2003

Extrait de "Fasch es Spiegelbild" [S. 29]

"Aeschacher..., Ae..., Doktor Ae..., tuusig Wält, me findet nüt i dene Telefonbüecher, - Aeschbacher het si doch gseit, - Spittelgass – Spezialärzte – eh ja!" Ufgregt het der Daniel Käller ds rächten Oug ganz und ds lingge halb zuegha, won er wyterbletteret het, -"me müessti vilicht bi de Zahnärzt sueche!" Di Praxisadrässen isch emel zletscht fürecho. Er het sech entschida, eifach ga z probieren ohni zersch azlüte. Under em Loubeboga vo däm Gschäftshuus het es e Bluemestand. E ganzi Minute lang isch er drumume gstande, het Röseli, Nägeli, Tulpe, Lilie vergliche und ihri Pryse und verwirrt glächlet, wo ne d Gärtnere fragt, öb sin ihm öppis dörfi zwägmache.
"Vilicht es anders Mal", her er gstagglet; er het ja nidemal gwüsst, öb d Praxis offe sygi, hüt am Mänti.

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