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Neuerscheinungen Herbst 2014

Auch das könnte wahr sein   Auch das könnte wahr sein : Hommage an den Geschichtenerzähler Jörg Steiner / hrsg. von Rolf Hubler und Hans Ruprecht. Zürich: Rotpunktverlag, 2014

Auch das könnte wahr sein versammelt Vielschichtiges über die Person und das Werk Jörg Steiners. Freunde, Schriftstellerkollegen und Kenner seines Werks zeichnen hier in Erinnerung an den 2013 verstorbenen Schriftsteller ein Bild, das wahr sein könnte. Und Jörg Steiner selbst trägt unveröffentlichte Texte bei, die das, was über ihn geschrieben wird, bestätigen - und dementieren.



Die Wedernoch   Bachmann, Stefan: Die Wedernoch. Zürich: Diogenes, 2014

Seit Bartholomews Schwester Hettie aus London weg und ins Land der Feen entführt wurde, sind Jahre vergangen. Der Einzige, der dieses Mischlingsmädchen - halb Mensch, halb Feenwesen, mit dürren Zweigen statt Haaren - "sehen" kann, ist der einäugige Strassenjunge Pikey. Barholomew würde alles für Pikeys Visionen geben; und Pikey alles dafür, seiner Vergangenheit zu entkommen. [Aus dem Klappentext]        




Kains Opfer   Bodenheimer, Alfred: Kains Opfer. München: Nagel & Kimche, 2014

"Wir sind dankbar, wenn Sie uns unterstützen", sagt Frau Bänziger. "Aber bitte eröffnen Sie nicht Ihr eigenes Polizeibüro." Da hat die Kommissarin bereits gemerkt, dass es mit Rabbi Klein nicht einfach wird. Aber noch vor wenigen Tagen sass Nachum Berger bei Kleins zu Hause in der Laubhütte, und jetzt ist er tot. Berger war ein beliebter Lehrer, der Mord versetzt die jüdischen Gemeinden Zürichs in helle Aufregung, und da muss Klein einfach tätig werden. Als er die Rede zur Trauerfeier vorbereitet und über den Brudermord Kains und die Prüfung Hiobs nachdenkt, beginnt er zu ahnen, dass er wichtigen Hinweisen zur Tat auf der Spur ist. Doch um sie zu entschlüsseln, muss er mehr über die Vorgeschichte Bergers in Erfahrung bringen. [Aus dem Klappentext]


Nächster Halt Verlangen   Camenisch, Arno: Nächster Halt Verlangen : ein paar Kolumnen. Solothurn: Engeler, 2014

Nächster Halt Verlangen versammelt die Kolumnen, die Arno Camenisch 2013 und 2014 für Die Südostschweiz geschrieben hat. Wie in einem Songbook erzählt Arno Camenisch in 14 Geschichten aus dem Leben eines reisenden Poeticus, getreu seinem Leitspruch: Die Geschichten liegen auf den Strassen, man muss sie nur finden, nicht erfinden. So kommt er nach Neapel und Bogotà, nach Lemberg und Lissabon und von Hongkong zurück nach Tavanasa, auf den Kunkelspass und von dort direkt nach Paris... [Aus dem Klappentext]


Totale Kontrolle   Douglas, James: Totale Kontrolle. München: LangenMüller, 2014

Angst und Schrecken beherrschen die Schweiz. In Zürich wird neben der Villa von Pharmakonzernchef Hugo Berger die Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Die bekannte Wissenschaftlerin Vanessa Parker entkommt nur knapp einem Mordanschlag. Ihr ist es im Rahmen des Human Brain Projects gelungen, die Reize im Gehirn abzulesen und auf Chips, die sogenannten Omnix-Implantate, zu speichern. Unter die Kopfhaut gesetzt, lösen sie im Gehirn Aktionspotenziale aus, mit denen Parker das Bewusstsein verändern kann. Total Mind Control ist Realität geworden. Ihre brisante Entdeckung, die auf der Potenzskala der Erfindungen der Atombombe gleichkommt, macht sie zur Zielscheibe der Geheimdienste; denn im Kampf um die Bewusstseinskontrolle hat eine neue Runde des Wettrüstens begonnen. Weitere Anschläge und ominöse Zwischenfälle ereignen sich. [Aus dem Klappentext]


Laub vor dem Winter   Haller, Christian: Laub vor dem Winter : Gedichte. Rossdorf: Synergia, 2014


Christian Hallers neue Gedichte, gesammelt im Band "Laub vor dem Winter", gehören aufs Schönste zu ihren Hütern. Liegt doch in seinen Zeilen ein unsichtbarer, nicht zerlegbarer Rest.


Hafturlaub
  Ivanov, Petra:  Hafturlaub. Herisau: Appenzeller, 2014

Hafturlaub. Seit die ehemalige Polizistin Jasmin Meyer Opfer einer Gewalttat wurde, wird ihr übel, wenn sie das Wort nur schon hört. Nun aber muss sie sich ihren Ängsten stellen, denn die 11jährige Fanny wird bedroht, und Jasmin vermutet, dass ein Strafgefangener dahintersteckt. Als sich herausstellt, dass einer der Verdächtigen ein Klient ihres Lebenspartners ist, des Anwalts Pal Palushi, wird Jasmin klar, dass sie ganz auf sich allein gestellt ist. Dann erfährt sie, dass dem Vergewaltiger der Antrag auf Urlaub bewiligt wurde. Um Fanny zu beschützen, scheut sie vor nichts zurück. [Aus dem Klappentext]


Beim Flügelschlag des Thurgauer Mönchs
  Keller, Peter F.: Beim Flügelschlag des Thurgauer Mönchs. Basel: IL-Verlag, 2014

Die Leiche des umstrittenen Kernphysikers Darius Sarsan verschwindet aus dem Krematorium in Genf. Seine Tochter Domenica stellt Kriminalinspektor Moser vor ein mysteriöses Rätsel. Wenig später trifft sie zufällig mit dem Fotografen Antoine Evan zusammen. Sie kennen sich nicht. Trotzdem logieren die beiden für eine Nacht im selben Hotel. Am Morgen finden sie auf ihrem Zimmerbalkon eine tote Brieftaube. Antoine und Domenica beschliessen, die Taubenpost persönlich an ihren Bestimmungsort in Italien zu bringen. Dort geraten sie in die Fänge einer dubiosen Loge. Sie verwahrt das Wissen von Menschen, die der Zeit weit voraus sind. Unter keinen Umständen darf die Öffentlichkeit davon erfahren. Das Paar steht vor einer erdrückenden Zerreissprobe zwischen Schweigen und Reden. Zwischen Leben und Tod.

 


Unger üs
  Krneta, Guy: Unger üs. Luzern: Der gesunde Menschenversand, 2014


Das syg doch komisch. Geng we d Familie zäme syg, gäb's Krach.

Dieses "Familienalbum" wächst sich unter der Hand zu einem eindrücklich dichten Gewebe unserer menschlichen Komödie und ihrer Bedingungen aus.  Klaus Merz


Kastelau   Lewinsky, Charles: Kastelau: München: Nagel & Kimche, 2014

Ende 1944 setzt ein Filmteam der UFA alles daran, der vom Untergang bedrohten Hauptstadt zu entfliehen. Unter einem Vorwand beschafft man sich den Auftrag für das vermeintlich kriegswichtige Filmprojekt Lied der Freiheit und setzt sich zu dessen Realisierung in das abgelegene Bergdorf Kastelau bei Berchtesgaden ab. Ein Propaganda- und Durchhaltefilm soll es werden - zumindest sollen die Leute das glauben. Man arbeitet in kleinster Besetzung, und in dem bald vom Schnee eingeschlossene Dorf wird das Drehen einer erfundenen Geschichte immer mehr zur erfundenen Geschichte eines Drehs. Denn wichtig ist nur eines: Die Filmerei muss überzeugend aussehen. Nur so lässt sich das eigene Leben und die spätere Karriere retten. Aus immer neuen Lügen und Ausflüchten entspinnt sich ein Netz aus Intrigen und unerwarteten Ereignissen, so dass bald niemand mehr zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden weiss...  [Aus dem Klappentext]


Wurfschatten   Lappert, Simone: Wurfschatten. Berlin: Metrolit, 2014

Ada ist jung, gerade mal 25 Jahre alt, aber sie hat nicht mehr lange zu leben, davon ist sie überzeugt. Nicht nur in ihren Träumen stirbt sie jede Nacht aufs Neue, auch tagsüber beherrscht sie diese Todesangst. Um sie loszuwerden, unterhält sie ein Therapiezimmer. Dort archiviert sie ihre Ängste von A wie Attentat bis z wie Zyste. Nach aussen gibt sie sich stark und unbekümmert: Sie mimt die Schauspielerin mit Ambitionen, die sich nur eine kurze Auszeit nimmt, um danach an einer grossen Bühne ihre Karriere fortzusetzen. Diese fragile Konstruktion gerät ins Wanken, als ihr der alte Matuschek, weil sie mit der Miete im Rückstand ist, seinen Enkel Juri in die Wohnung setzt: Zunächst ist Ada entsetzt; sie fühlt sich von dem Fremden bedrängt, der sie dabei beobachten kann, wie sie ihr Leben nicht geregelt bekommt. Doch mit der Zeit nähern die beiden sich an. Zaghaft entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die Ada womöglich ins Leben zurückführen könnte. Wenn sie sich nur nicht mit aller Kraft dagegen wehren würde.  [Aus dem Klappentext] 


Leichtes Kribbeln   Libsig, Simon: Leichtes Kribbeln. Olten: Knapp, 2014

Mark Morgan spürt erst ein leichtes Kribbeln, dann Schmerz. Es ist der Anfang von unvorhergesehenen Störungen, die an diesem Sonntag im August in sein Leben krachen. Der Alltag ist vorbei. Für ihn, den elfjährigen Bettnässerpiratenritter, für seine entfremdeten Eltern, für das ganze gespaltene Dorf. Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und darüber, dass die kleinen Dinge immer wichtiger sind, als es uns scheint.

         


Sie dreht sich um   Overath, Angelika: Sie dreht sich um. München: Luchterhand, 2014

Anna Michaelis, Journalistin, 50 Jahre, nimmt ihre Kreditkarte, ihr Handgepäck und geht. Gerade hat sie erfahren, dass ihr Mann, Altphilologe an einem Münchner Gymnasium, sie mit einer jungen Kollegin betrügt. Anna will retten, was zu retten ist, also sich. Doch wohin jetzt? Der erstmögliche Flug bringt sie nach Edinburgh, eine Stadt, in der sie nie war. Und da sie sich in der Fremde immer unter Bildern heimisch gefühlt hat, stolpert sie in die Schottische Nationalgalerie. Während sie müde und irritiert vor einem Gemälde von Gauguin sitzt, beginnt eines der bretonischen Mädchen, plötzlich zu sprechen. Es erzählt, wie es damals war in Pont Aven, als die Maler kamen. Anna staunt und versteht, dass weibliche Rückenfiguren wie jene Frau auf dem Gemälde Gauguins ihr etwas sagen können. Ihr verraten wollen, wie es wirklich war: als Modell, als Ehefrau eines Malers, als Künstlerin. Von da an begibt sich Anna, frisch verlassen, auf eine Reise zu Rückenfiguren in aller Welt... [Aus dem Klappentext]


Alles Gute und auf Wiedersehen   Rohner, Viola: Alles Gute und auf Wiedersehen. Zürich: Rotpunktverlag, 2014

Als Mara im Sommer 1987 der neuen WG-Mitbewohnerin hilft, ihren schweren roten Koffer in die Wohnung zu schleppen, gibt sie sich betont kühl und abweisend. So sind die Berliner Umgangsformen. Zu Maras Erstaunen ist Loras roter Koffer voller Bücher, und über diese Bücher finden die beiden zueinander. Sie entdecken ihre Liebe und ihren gemeinsamen Traum, Künstlerin zu werden. Während Mara an ihrem Schreiben zweifelt, nutzt Lora jede Möglichkeit, als Theaterregisseurin Erfahrungen zu sammeln, und entfernt sich immer weiter von Mara - bis hinter die Mauer. Und eines Nachts ist sie ganz verschwunden, mitsamt dem roten Koffer. Nur die Bücher lässt zurück... [Aus dem Klappentext]



Das Ende der Schonzeit   Rohner, Werner: Das Ende der Schonzeit. Basel: Lenos, 2014

In seinem Roman erzählt Werner Rohner die Geschichte eines jungen Mannes, der in seine Heimatstadt Zürich zurückkehrt. Dort stösst er in der Zeitung auf das Foto eines Mannes, dem er zuvor nie begegnet ist, den er aber dennoch sofort erkennt: sein Vater. Als sich die beiden Männer schliesslich treffen, holen Joris die Erinnerungen an den Krebstod seiner Mutter ein, an das Versprechen, ihr beim Sterben zu helfen, aber auch an seine Flucht nach Wien und die Liebe dort. Die Begegnung mit dem Vater und dessen Staatsschutzakten zwingt ihn, sein eigenes Leben und das seiner Mutter neu zu begreifen. [Aus dem Klappentext]


Schneestill   Stern, Anna: Schneestill. Zürich: Salis, 2014

Im winterlichen Paris begegnet der Student Roel in einer Bar der geheimnisvollen Théa, deren melancholische Erscheinung ihn nicht mehr loslässt. Kurz darauf erkennt er Théas Gesicht in einem Zeitungsartikel über eine eben aus dem Gefängnis entlassene Kindsmörderin wieder. Da ihm die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf geht und er an der Schuld der jungen Frau zweifelt, will er der Wahrheit nachgehen. Roels Suche durch die schneebedeckten Strassen von Paris führt ihn zu einem herrschaftllichen Haus, wo er Théa auch tatsächlich wiedertrifft. Im Laufe eines kalten Winterabends gewinnt Roel schliesslich Théas Vertrauen und erfährt ihre Version der Geschehnisse. Doch erzählt ihm Théa auch wirklich die Wahrheit?


Alles im Griff   Suter, Martin: Alles im Griff : eine Business Soap. Zürich: Diogenes, 2014

Tobler ist neu in der Firma und fühlt sich dementsprechend. Dennoch ist er überzeugt: Es war das einzig Wahre, von der TYLCO zur Konkurrentin Cronsa zu wechseln. Denn seit Jahren sass ihm da einer vor der Nase und verstopfte die Beförderungskanäle. Und Tobler möchte weiterkommen. Die Cronsa gilt als dynamisch, kein Paradies für Sesselkleber. Leider erwartet ihn schon am ersten Tag eine unangenehme Überraschung. [Aus dem Klappentext]


Die strengen Frauen von Rosa Salva   Zschokke, Matthias: Die strengen Frauen von Roa Salva. Göttingen: Wallstein, 2014

Solch ein Buch über Venedig ist noch nicht geschrieben worden! Es überwältigt, weil es die Überwältigung durch diese Stadt mit Leidenschaft, Komik, Beobachtungsgenauigkeit und hinreissender Lakonie erfahrbar macht. Auf der einen Seite sieht der Autor selbst alles wie zum ersten Mal, andererseits gehört er zu den residenti, den Einheimischen, die im Vaporetto nicht Touristenpreise zahlen und ihren Macciatone an der Bar im Stehen trinken. Ab Frühsommer 2012 lebt Matthias Zschokke für ein halbes Jahr in Venedig. Vielleicht sollte man besser sagen, er lebt diese Stadt und notiert, was er sieht, riecht, schmeckt, hört und erfährt: nicht in ein stilles Tagebuch, sondern in Mails an Freunde, Verwandte, Kollegen. [Aus dem Klappentext]


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