Neuerscheinungen Herbst 2010

Fallhöhe   Altermatt, Sabina: Fallhöhe. Zürich: Limmat, 2010

Klassentreffen in den Bergen, fünfzehn Jahre nach der Matur. Was als Rundwanderung gedacht war, endet für drei Frauen und zwei Männer unfreiwillig in einer Berghütte. Marina, grosse Hoffnung und Liebling der Lehrer, hat einen fünfzehnjährigen Sohn und das Tal nie verlassen. Sandra lebt in Kanada und ist nach zehn Jahren erstmals wieder in der Schweiz. Eveline ist ein Kontrollfreak und hat die Auseinandersetzungen mit Marina, damals ihre beste Freundin, nicht verdaut. Adrian, Sandras Jugendliebe, versauert als Dokumentalist, obwohl er immer hatte Künstler werden wollen. Und Frido entspricht ganz dem Bild eines Anwalts mit Frau und zwei Kindern. Eine lange Nacht beginnt. Während Adrian und Frido sich betrinken, erzählt Sandra, warum sie wirklich in die Schweiz gekommen ist, und Eveline lässt Marinas Intrigen, die sie vor fünfzehn Jahren gesponnen hat, auffliegen. [Aus dem Klappentext]



Die Reise zum Horizont   Amann, Jürg: Die Reise zum Horizont. Innsbruck: Haymon, 2010

Vor dem realen Hintergrund des Absturzes der Fuerza Aerea five seven one in den 1970er-Jahren gestaltet Jürg Amann seine Menschheitsparabel als Gleichnis von Leben und Tod jenseits von Moral und Tabu: Ein Flugzeugabsturz mitten in der Gletscherwüste der Anden, damit beginnt es. Was folgt, ist der Lebens- und Überlebenskampf derer, die der Hölle scheinbar entkommen sind, die dem Wrack der Unglücksmaschine wenigstens körperlich heil entsteigen. Sie kämpfen miteinander, gegeneinander, die einen auf Kosten der anderen. Wovon sollen sie sich ernähren, in der unbarmherzigen Höhe und Kälte des ewigen Eises, bevor die Suchmannschaften sie finden? Wie weit kann, wie weit darf der Mensch gehen, um dabei Mensch zu bleiben? Wo verläuft der menschliche Horizont? Und wo bleibt dabei die Liebe? [Aus dem Klappentext]



Der Wintergast   Binder, Elisabeth: Der Wintergast. Stuttgart: Klett-Cotta, 2010

Andreas ahnt bei seiner Ankunft in einem abgeschiedenen Bergdorf noch nicht, worauf er sich eingelassen hat. Den ganzen Winter soll er hier verbringen, um über seine Kunst nachzudenken. Doch die interessiert ihn zunächst gar nicht. Denn er ist nicht der einzige Gast in dem herrschaftlichen Palazzo: Ein kranker Adler wurde von der schönen Maddalena zur Pflege abgegeben. Der Raubvogel und die Frau ziehen ihn gleichermassen in ihren Bann. Als an Weihnachten auch noch ein Kind verschwindet, wird Andreas unvermittelt Teil einer Gemeinschaft, die ihm zu Beginn völlig fremd erschien. [Aus dem Klappentext]



Seelensplitter   Devi, Mitra: Seelensplitter. Herisau: Appenzeller, 2010

Schreiend springt ein Firmenboss von einem Hochhaus in den Tod. Die Polizei geht von einem Unfall im Alkoholrausch aus. Seine Sekretärin glaubt nicht daran und engagiert Privatdetektivin Nora Tabani. Diese entdeckt die Todesursache: eine Überdosis der Giftpflanze Alraune, die im Mittelalter als Teufelsdroge bekannt war und das Gefühl vermittelt, fliegen zu können. Keiner der Mitarbeitenden trauert dem cholerischen Chef nach, und etliche haben ein Mordmotiv. Die Detektivin und ihr Partner Jan Berger kommen einem Waffenhandel in der Firma auf die Spur. Da stürzt erneut ein Opfer in die Tiefe... [Aus dem Klappentext]



Paarbildung   Faes, Urs: Paarbildung. Berlin: Suhrkamp, 2010

Eigentlich ist Andreas Lüscher Unfallpsychologe. Seit er jedoch eine Stelle als Gesprächstherapeut in der onkologischen Abteilung eines Krankenhauses angetreten hat, bestimmen Vokabeln aus der Krebstherapie seinen Arbeitsalltag: Dosisfraktion, Rezidivrisiko, Paarbildung. Ihn, der lieber beobachtet als mittendrin steht, der lieber Distanz wahrt, als zu nahe zu kommen, fasziniert das Verhältnis zwischen Patient und Arzt, die Bedeutung von Kommunikation, von Sprache und Sprechen. Bis er eines Tages auf die Krankenakte einer Patientin stösst, deren Name ihm vertraut ist: Mit Meret Etter hat ihn vor Jahren eine intensive Liebe verbunden, sie ist Juristin aus Leidenschaft, eine Frau, die sich beim Harfespielen selbst vergessen konnte, die mitmischte bei den Zürcher Jugendunruhen. Jetzt steht ihr ein Kampf ganz anderer Art bevor. Und es stellt sich die Frage, ob die Wiederbegegnung mit Andreas Lüscher, nach sechzehn Jahren des gegenseitigen Schweigens, die Lage für sie erträglicher macht. Und ob es klug ist, wenn sich die beiden mit den Gründen für dieses Schweigen befassen... [Aus dem Klappentext]



Damals ganz zuerst am Anfang   Frauchiger, Urs: Damals ganz zuerst am Anfang. Frauenfeld : Huber, 2010

In diesem Buch erzählt Urs Frauchiger von seiner Kindheit in einem einsamen, fast noch an Gotthelfs Zeiten erinnernden Schulhaus im tiefsten Emmental. Der Zweite Weltkrieg tobt. Seine hereinbrechenden Zeugnisse verstören das Weltbild des Kindes. Frauchigers Erinnerungen werden unter der Hand auch zur Geschichte seiner schulmeisterlichen Eltern, deren Bildungsidealismus an den Sachzwängen einer unerbittlichen, rechthaberischen Sozialkontrolle allmählich zerbricht.

       
 


Schandbriefe   Gerster, Andrea: Schandbriefe. Basel: Lenos, 2010

Aik ist Einzelkind, seine Mutter lebt mit ihm allein. Die sehr junge, eigenwillige Frau hat sich ihr Leben trotz schwieriger Umstände eingerichtet. Ihre wichtigsten Bezugspunkte sind das Kind, das sie fürsorglich und liebevoll betreut, und die Palme Toni. Doch sie wird nicht in Ruhe gelassen. Regelmässig erhält sie anonyme Briefe mit groben Beleidigungen, manchmal Drohungen. Aiks Leben als Mann ist von der Suche nach seiner Herkunft geprägt. Seine Mutter schweigt immer noch beharrlich. Doch plötzlich steht Aik unter Druck: Seine schwangere Freundin verlangt ultimativ von ihm, dass er seinen Vater ausfindig macht.  [Aus dem Klappentext]



Finsteres Glück   Hartmann, Lukas: Finsteres Glück. Zürich: Diogenes, 2010

11. August 1999, totale Sonnenfinsternis. Eine fünfköpfige Familie fährt wie Tausende andere ins Elsass, wo das Naturschauspiel besonders gut zu sehen ist. Doch nur Yves, der jüngste Sohn, kehrt lebend von diesem Ausflug zurück. In der Nacht wird Eliane Hess, Psychologin und alleinerziehende Mutter, ins Krankenhaus gerufen: Der achtjährige Yves, wie durch ein Wunder unverletzt, steht unter Schock. In nervöser Hast erzählt er und erzählt - nur vom Wesentlichen nicht. Was hat er vom Unfall mitbekommen? Ist sein Vater mit Absicht in die Tunnelwand gerast? Stück für Stück setzt sich für Eliane das Bild einer Familie zusammen, die mit offenen Augen auf die Katastrophe zusteuerte. Und immer schwieriger wird es für sie, professionelle Distanz zu wahren...  [Aus dem Klappentext]



Und werde immer ihr Freund sein   Hasler, Eveline: Und werd immer ihr Freund sein: Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball. München: Nagel&Kimche, 2010

Alle drei haben eine schwierige Zeit hinter sich, als sie in der Tessiner Abgeschiedenheit aufeinandertreffen. Hermann Hesse, mitten in der Arbeit an Siddharta, hat sich von seiner gemütskranken Frau und seinen drei Kindern getrennt. Hugo Ball verlor auf tragische Weise seinen geliebten Freund Hans Leybold. Und Emmy Hennings, frisch mit Ball verheiratet, hat eine unruhige Zeit voller Liebhaber und Drogen durchlebt. Dabei waren sie alle ungeheuer produktiv gewesen - in Zürich hatten die Balls mit Tristan Tzara, Marcel Janco, Richard Huelsenbeck und Hans Arp das Cabaret Voltaire gegründet, die Wiege des Dada... [Aus dem Klappentext]



Das Kurze. Das Einfache. Das Kindliche   Hohler, Franz: Das Kurze. Das Einfache. Das Kindliche : ein Gedankenbuch. München: Luchterhand, 2010

Franz Hohlers kurzweilige und anregende Essays und Reden führen uns in "Das Kurze", "Das Einfache" und "Das Kindliche" ein; kaum etwas kennzeichnet Franz Hohlers erfolgreiches Werk besser als diese Begriffe. Sie sind die Grundpfeiler seines Schreibens, und in seinen Poetik-Vorlesungen an der Universität Zürich hat er gezeigt, wie wichtig sie für seinen poetischen Kosmos insgesamt sind. In den letzten Jahren hat Franz Hohler aber auch zu anderen Gelegenheiten über Themen nachgedacht, die seinem Schreiben und der Literatur nahestehen. Er hat sich u.a. mit dem Dialekt, der Kunst und mit Wörtern beschäftigt, die in der Literatur (k)einen Platz haben sollen... [Aus dem Klappentext]



Tiefe Narben   Ivanov, Petra: Tiefe Narben. Herisau: Appenzeller, 2010

Bauarbeiten fördern die Leiche einer Frau zutage. Die Rippen wurden mit einer Gartenschere durchtrennt, der Schädel mit einem spitzen Gegenstand aufgebrochen - dasselbe Muster wie beim "Metzger". Aber der sitzt im Gefängnis. Ein Nachahmungstäter? Doch woher weiss dieser, wie der "Metzger" mit seinen Opfer verfahren ist? Die Einzelheiten waren nur den Ermittlern bekannt. Da verschwindet eine weitere Frau. Mit ihr hatte Kriminalpolizist Bruno Cavalli ein Verhältnis. Verzweifelt hofft er, sie rechtzeitig zu finden. Vertrauen kann er nur noch der Staatsanwältin Regina Flint, denn der Täter scheint über Insiderwissen zu verfügen. [Aus dem Klappentext]



Der Geist am Berg   Krohn, Tim: Der Geist am Berg. Berlin: Galiani, 2010

Hoch oben in den Bergen, auf der steinernen Alp, lebt Stine mit ihrer Mutter und einem Knecht. Stine hasst das Tal und will niemals weg von der Alp. Doch der Berg zerfällt, die Wiesen sind voller Geröll, immer wieder werden Ziegen von Steinen erschlagen. Als auch das Geld allzu knapp wird, tritt Stine einen Job in der Bar des nahen Grandhotels an. Dort trifft sie Bruno, den die mit ihrem rauen Gesang und ihrer Wildheit verzaubert. Als Bruno zurück zu seiner Verlobten nach Genf fährt, besteigt Stine zum ersten Mal in ihrem Leben den Bus in die Stadt. Was dann geschieht, ist ein Ausbruck aus ihrem Leben, das in der Zeit stehen geblieben ist, und ein Ausbruck von Gefühlen, die Stine bisher vollkommen fremd waren. Sie kämpft um ihre Liebe mit den Mitteln, die sie kennt, und zahlt einen bitteren Preis. [Aus dem Klappentext]



Tanze wi ne Schmätterling   Lenz, Pedro: Tanze wi ne Schmätterling. Muri: Cosmos, 2010

1971 kommt Muhammad Ali für einen Boxkampf nach Zürich. Ali tanzt wie ein Schmetterling und sticht wie eine Biene. Das wissen die Boxfans auf der ganzen Welt. Regula Giger weiss es nicht. Regula arbeitet als Coiffeuse in Oerlikon und soll Muhammad Ali die Haare schneiden. "Hei Boxer überhoupt e Frisur?" fragt Regula.1971 ist das Jahr, in dem die Schweizer Frauen erstmals abstimmen und wählen dürfen. Kunstvoll verknüpft Pedro Lenz die Geschichten des Boxers aus Louisville, Kentucky, und der Coiffeuse aus Madiswil, Oberaargau... [Aus dem Klappentext]



Pralinen, Sherlock und ein Teddybär   Mettler, Felix: Pralinen, Sherlock und ein Teddybär. Herisau: Appenzeller, 2010

Ein Schwerverletzter wird in Zürich in die Notfallstation eingeliefert. Als die junge Ärztin Leonie Graf seine Augen untersucht, stellt sie fest: Das ist unmöglich Daniel Bachmann, dessen Pass sie vor sich hat. Kurze Zeit später erkundigt sich der echte Daniel bei ihr nach dem Zustand des Patienten. Obschon der Student ihr eine abstruse Geschichte auftischt, ist sie von ihm angetan. Wer aber ist der Patient? Um der Polizei nicht unwissentlich wichtige Informationen vorzuenthalten, sucht Leonie Rat bei ihrem Patenonkel, einem ehemaligen Oberrichter, und dessen Freund Maurice. Darauf stürzen sich die beiden älteren Herren auf getrennten Wegen in die Ermittlungen - tatkräftig unterstützt von Leonie und Daniel. [Aus dem Klappentext]



Liebe im Klimawandel   Micieli, Francesco: Liebe im Klimawandel. Oberhofen: Zytglogge, 2010

"Liebe im Klimawandel" ist ein Versuch, sich protokollarisch an die Lesenden nach dem Weltuntergang zu wenden in der Hoffnung, dass sie diese Sprache dechiffrieren und verstehen werden. "Liebe im Klimawandel" ist das Protokoll - einer Begegnung zweier Menschen, die dank eines alternativen Partnersuch-Inserats zusammenfinden - des Glaubens an den Weltuntergang - eines Überlebenskampfes... [Aus dem Klappentext]



Alle Farben des Schnees   Overath, Angelika: Alle Farben des Schnees : Senter Tagebuch. München: Luchterhand, 2010.

Jeder von uns hat einen Sehnsuchtsort. Aber kann man dort zu Hause sein? Was geschieht, wenn eine Familie sich entschliesst, von Tübingen ins Unterengadin zu ziehen, nach Sent (1450 m), ein Dorf auf einer Sonnenterrasse über dem Inn? Verbraucht sich die Schönheit? Die hohen Berge, hinter denen schon Italien liegt, sind nun Alltag, genauso wie die wunderbaren Juni-Wiesen vor dem ersten Schnitt, die Bauernhäuser mit den Sgraffito-Fassaden, die alten Palazzi der Zuckerbäcker, die Brunnen, an denen Teppiche gewaschen werden. Sechs Monate  Schnee im Jahr gehören ebenso dazu wie das Erlernen einer bedrohten Sprache: Rätoromanisch, die Muttersprache der Einheimischen, für den kleinen Sohn nun die Unterrichtssprache in der Schule... [Aus dem Klappentext]



Das taube Herz   Richle, Urs: Das taube Herz. München: Knaus, 2010

Jean-Louis Sovary ist ein Kind des 18. Jahrhunderts und als Sohn des Schweizer Jura von klein auf fasziniert von Uhren und ihrer Mechanik. In einem dubiosen Atelier in der Nähe von Genf kann er seine Begabung ausleben und wird zum Fälscher der besten Uhrwerke seiner Zeit. Dies bleibt auch dem französischen Orgelbauer Montallier nicht verborgen, der ihn nach Paris lockt, um ihn in seine Kellerwerkstatt einzusperren. Dort soll er einen aussergewöhnlichen Automaten bauen, mit dem Montallier den berühmten Schachtürken besiegen will. Das geht jedoch nicht ohne ein geniales menschliches Gehirn, das Montallier in der Person von Ana de la Tour bereits in petto hat. Und Jean-Louis macht die Erfahrung, dass selbst die ideale Kombination von Maschine und Hirn unvollständig ist - ohne ein empfindendes Herz.. [Aus dem Klappentext]



Hunkeler und die Augen des Ödipus   Schneider, Hansjörg: Hunkeler und die Augen des Ödipus. Zürich: Diogenes, 2010

Wo steckt der Theaterdirektor Bernhard Vetter? Sein Hausboot ist herrenlos beim Stauwehr von Märkt aufgefunden worden, von ihm selbst fehlt jede Spur. Und das wenige Tage, nachdem die Inszenierung von König Ödipus in Basel die Gemüter erhizt hat - so sehr, dass eine Dame aus der feinen Gesellschaft dem Regisseur des Stücks mit ihrem Granatring zwei Zähne ausgeschlagen hat. Die Presse überschlägt sich mit Spekulationen: Liegt der Intendant auf dem Grund des Rheins? War es die Rache des Bürgertums an einem kompromisslosen Theatermann?... [Aus dem Klappentext]



Auf den Inseln des letzten Lichts   Lappert, Rolf: Auf den Inseln des letzten Lichts. München: Hanser, 2010

Schon als kleines Mädchen liebt Megan nichts mehr als die Tiere, und so wird aus ihr später eine militante Tierschützerin. Die Ambitionen ihres Bruders Tobey sind dagegen weniger idealistisch: Er versucht sich in Dublin als Rockmusiker. Zwei Geschwister, die trotz aller Unterschiede auf einzigartige Weise aneinander gebunden sind. Doch eines Tages ist Megan verschwunden, und Tobeys Suche nach ihr wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer... [Aus dem Klappentext]



Der Teufel in der Weihnachtsnacht   Lewinsky, Charles: Der Teufel in der Weihnachtsnacht. München: Nagel&Kimche, 2010

"Schwester Innocentia war schuld." So lautet der Auftakt zum Duell zwischen Papst und Teufel - denn Schwester Innocentia, die vor langer Zeit einmal aus Deutschland nach Rom kam, hat eine Vorliebe für köstlichen, aber schwer im Magen liegenden Christstollen. Dem kaum einer widerstehen kann, nicht mal der Heilige Vater. Einer Versuchung zu erliegen ist allerdings nicht die beste Voraussetzung, um dem Teufel Paroli zu bieten, der plötzlich im Zimmer steht und der alles daran setzt, den Papst mit einigen weiteren verführerischen Angeboten in Verlegenheit zu bringen. Formvollendet lädt er ihn ein auf eine Spazierfahrt durch das nächtliche Rom, standesgemäss in seinem roten Ferrari. [Aus dem Klappentext]



Sax   Muschg, Adolf: Sax. München: Beck, 2010

Es ist nicht die Heizung, wenn es im Haus "zum Eisernen Zeit" im schweizerischen Münsterburg in den Wänden klopft. Die drei jungen Rechtsanwälte, die als "Trockenwohner" in die nicht geheuere Dachwohnung ziehen, scheinen die Wiedergänger eher anzuziehen, als sie zu vertreiben. Das beginnt mit dem Freiherrn von Sax und seiner tödlichen Schädelwunde - sie ist bis heute an der erhaltenen Mumie zu besichtigen -, aber mit ihm endet es nicht, und nicht einmal mit dem "Gespenst des Kommunismus" und den bösen Geistern des 19. und 20. Jahrhunderts.  Eine Mitgift des Herrn von Sax spukt freilich durch alle Kapitel dieses Romans... [Aus dem Klappentext]



Das Kreuz des Ostens   Walser, Werner Alex: Das Kreuz des Ostens. Herisau: Appenzeller, 2010

Theodor Maibach lebt mit seiner Frau Vega in einem traumhaft gelegenen Schloss im zürcherischen Sommerberg. Dieses hat nur einen Nachteil: Von einem Tag auf den anderen wird eine neue Anflugschneise des Flughafens Kloten über diese Gegend gelegt. Als Vega zu einer Kur ins Ausland reist, lädt Maibach seine alten Freunde zu einem "Sennenball" auf sein Anwesen ein. Dabei stürzt eine polnische Animierdame in den Tod. Damit nicht genug: Als ob ein Fluch über der Familie läge, findet Maibach seine Vega eines Tages leblos in ihrem Bett. Das ist zuviel für Theodor Maibach, er erleidet einen Hirnschlag. In der Luxusklinik , wo er zur Rehabilitation weilt, trifft er auf Flughafendirektor Enz, seinen Erzfeind...  [Aus dem Klappentext]



Der Maulwurf   Wattenwyl, Dani von: Der Maulwurf. Basel: Friedrich Reinhardt, 2010

Denis Benz ist ein junger, mässig erfolgreicher Schauspieler von dreissig Jahren. Der Umstand, dass er aus einer gutbetuchten Berner Familie stammt, lässt ihn grosszügig über seine berufliche Mittelmässigkeit hinwegsehen. Eines Morgens erhält er einen Telefonanruf, der sein Leben komplett verändern wird: Der Schweizer Geheimdienst meldet sich bei ihm. Er soll auf einer Kreuzfahrt Informationen über Ramon Vasquez einholen. Der Argentinier Vasquez wird verdächtigt, in grossen Mengen Kokain zu schmuggeln. Auch ein Schweizer soll in seinem Kartell kräftig mitmischen. Das Pikante daran: Der Verdächtige ist ausgerechnet der Sohn des Bundesrates... [Aus dem Klappentext]



Finale   Zopfi, Emil: Finale. Zürich: Limmat, 2010

Diesmal erwischt es die Bergführerin Andrea Stamm selbst. Am Ende der Kletterwoche in Finale Ligure stürzt sie ab und verletzt sich schwer. Während der chaotischen Rettungsaktion kommt sie wieder zu Bewusstsein. Wurde ihr die eigene Routine zum Verhängnis? Oder machte der schweigsame Alte der Gruppe einen Fehler beim Sichern? Die einzige Augenzeugin verschwindet ohne jede Spur. Eine rätselhafte SMS lässt Andreas Freund Daniel an einem Unfall zweifeln. Er fügt Erinnerungsfetzen zusammen, und ein erschreckendes Bild entsteht. Während er vor Ort recherchiert, läuft die Zeit für seine Bewerbung zum Chefarzt ab. Eine Entscheidung ist gefragt: Beziehung oder Karriere?  [Aus dem Klappentext]