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Neuerscheinungen Herbst 2009

Die kalabrische Hochzeit   Amann, Jürg: Die kalabrische Hochzeit. Zürich: Arche, 2009

Bologna, Venedig, Triest, das sind die Orte, an denen sich die grosse Liebe zwischen Emma und Lorenzo ereignet. In Kalabrien, in Calopezzati, kommt sie zu ihrer Vollendung. Dahin ist Emma jetzt unterwegs, im Zug, den Golf von Taranto hinab, nach Süden. Ihren Ehemann Carlo und ihre Tochter lässt sie zurück. Und während sie fährt, ins Herkunftsdorf des Geliebten, fährt ihre Vergangenheit mit: die Amour fou mit dem ihr so ganz fremden Mann aus dem Süden. Das vorläufige Ende. Das plötzliche Wiederaufflammen nach zehn Jahren der Stille, aus dem Nichts, mitten in ihre Ehe hinein, stärker denn je.Die heimlichen Treffen in Venedig, auf halbem Weg zwischen Triest und Bologna, wo ihre getrennten Leben sich abspielen. Das ständige Hin- und Hergerissensein zwischen Gefühl und Verantwortung gegenüber ihrer Familie. Wie geht das, die anderen nicht verraten und sich selbst nicht? Wie geht das, die Liebe? Und plötzlich ist wieder Stille. Kein Zeichen mehr vom Geliebten. Bis schliesslich der Anruf kommt, der alles verändert...
[Aus dem Klappentext]  
      

Wässerwasser   Augstburger, Urs: Wässerwasser. Zürich: Bilger, 2009

Die Walliser Alpen nach der Klimaerwärmung: Die letzten Gletscher sind geschmolzen, ein weiterer Dürresommer hält Natur und Mensch im Griff, die Luft über dem Plontal flirrt. Nur im Schutz des Flischwaldes sind die Temperaturen ertäglich. Doch selbst dort, im Luxusresort Eden, bricht Unruhe aus: Die Besitzerfamilie Bohren wird erpresst. Unbekannte drohen, die Wälder um Eden in eine Flammenhölle zu verwandeln. Ihre Forderung: Zugang zu den Wassern von Plon. Die fieberhafte Suche nach einem Ausweg führt die Bohrers zurück in die Gründerzeit des Resorts. Gewitter um Gewitter suchte damals den Flischwald heim, die Gletschermoränen gerieten ins Rutschen, der Ausbruch des Gletschersees drohte. Altes Wissen und der Respekt vor der Welt der Mythen und Sagen verhinderten damals die Katastrophe. Jetzt, Jahrzehnte später, besinnen sich die Bohrer-Nachkommen endlich auf dieses Wissen der Ahnen, doch da läuft das Ultimatum der Erpresser bereits ab.        

      

Am Fenster   Bondy, Luc: Am Fenster. Wien: Zsolnay, 2009

Nach einem Sanatoriumsaufenthalt ist Donatey in seine Zürcher Wohnung zurückgekehrt. Es quält ihn nicht nur die Stange im Rückgrat, die seine Wirbelsäule stabilisieren soll, sondern auch die Befürchtung, von Seraphine, seiner jüngeren Freundin, verlassen zu werden. Er trinkt Kaffee, raucht, blickt aus dem Fenster und erinnert sich: an die Jahrzehnte, in denen er als Assistent eines berühmten Regisseurs durch die Theaterwelt tingelte; an die Grosseltern, Offenbacher Juden, denen einst im letzten Moment die Emigration gelang; an Mathild, seine Mutter, die sich bis zu ihrem Tod weigerte, über die genauen Umstände der Flucht zu berichten; an Freunde wie den für seine zierlichen Gegenstände berühmten Bildhauer Ingo Licht oder an Piotr, den Pariser Anwalt kaukasischer Herkunft, ehedem Trotzkist, dann Reaktionär bis in die Fingerspitzen seiner verbliebenen Hand, mit der er den grossvolumigen Citroën per Handknauf chauffierte. [Aus dem Klappentext]       

Die Toten von Mergoscia   Danieli, Enrico: Die Toten von Mergoscia. München: Literareon, 2009

Vielleicht wäre es zu diesem Zeitpunkt noch möglich gewesen, umzukehren, den Bus durch die mittlere, offen stehende Türe zu verlassen. So sass er nun dem Mädchen gegenüber - und auch ein anderer Mann, drahtig, gross, mit schwarzen Haaren, schien sie zu beobachten. Ihr Gesicht erinnerte ihn an eine Madonnendarstellung. Nein, viel eher an die lächelnde Marie Trintignant in den Armen ihres Mörders. Die Schauspielerin, jüngst Opfer eines banalen Eifersuchtsdramas, war für ihn eine Göttin und er ihr Jünger. Obwohl er nichts von Seelenwanderung hielt, erschien es ihm, als ob Marie in diesem Mädchen weiterleben könnte...              

Der Zweifel   Haas, Carla: Der Zweifel. Zürich: Ammann, 2009

Ihren Ehemann Yannick sieht Ella nur wenige Tage im Jahr in verschiedenen Metropolen. Flughäfen, Hotelzimmer und Kongresssäle sind die Orte ihrer Begegnungen. Yannick lebt für seinen Beruf, und Ella lebt für Yannick. Bei jeder Begegnung sind seine Haare weisser, sein Bauch runder und seine Reputation grösser geworden. Seine Worte, die Ella früher so faszinierten, sind nur noch Blasen, die zu zerplatzen drohen. Bei Ella setzt der Zweifel ein. Sie befragt sich, erinnert sich, irrt durch ihr Innerstes. Und ohne darauf gewartet oder auch nur daran gedacht zu haben, erlebt sie von einem Augenblick auf den nächsten eine Liebe, die alles ins Wanken bringt: Luis... [Aus dem Klappentext]  

      

Maus im Kopf   Hughes, Sandra: Maus im Kopf. Zürich: Limmat, 2009

Finn Linder ist ein einfacher Mensch. Er lebt allein in einem kleinen Haus, Kreuzworträtsel sind seine Leidenschaft, und das Internet öffnet ihm Welten, zu denen er in der Realität nie Zuganz hätte. Denn Finn Linder ist verklemmt, übergewichtig und auf Ordnung bedacht. Aber da gibt es diese kleinen Störungen: fehlende Kartoffelchips im Küchenschrank, die einen nächtlichen Gang zum Lebensmittelgeschäft nötig machen, das Kratzen einer Maus, das ihn in seiner Konzentration am Bildschirm stört. Und dann die Kündigung, die ihn aus dem Alltragstrott wirft. Finn Linders Leben gerät aus dem Takt... [Aus dem Klappentext]  
      

Dämmerschoppen   Hürlimann, Thomas: Dämmerschoppen. Zürich: Ammann, 2009

Diese Geschichten und Novellen zeigen Thomas Hürlimann auf der Höhe seines Könnens. In der Titel-Erzählung sitzt der alte Gottfried Keller auf einer Hotelterrasse über dem Vierwaldstättersee bei einem Dämmerschoppen. Als auf einmal die Höhenfeuer zu lodern beginnen, will er von einem hochnäsigen Oberkellner wissen, was das Land zu feiern habe. Den siebzigsten Geburtstag eines abgetakelten Dichters, antwortet der Ober. In anderen Erzählungen erfahren wir, wie Thomas Bernhard und Rolf Hochhuth während einer Bahnfahrt den Planz fassen, miteinander Theater zu bauen. Oder wie der nimmermüde Goethe unter dem staunenden Blick seines Schreibers und Kofferträgers Frunz die Schweiz vermisst. Und wie die schöne Serviertochter Lo im Urner Trachtenrock mit der Titanic untergeht... [Aus dem Klappentext]  
      

Der Handkuss des Augenfalters   Keller, Peter F.: Der Handkuss des Augenfalters. München: Pendo, 2009

Hans Heinrich Hosang versteht die Welt nicht mehr. Bei einer Bergwanderung am Schweizer Aletschgletscher findet der überzeugte Eigenbrötler einen mysteriösen Stein von der Form eines Dohleneis, der sein Weltbild vollkommen auf den Kopf stellt. Als kurze Zeit später nur wenige Schritte von diesem unerklärlichen Rätsel entfert die Betreiberin der nahe gelegenen Berghütte tot aufgefunden wird, verbreitet sich Unruhe in der eingeschworenen kleinen Berggemeinde. Was hat Hosangs merkwürdige Entdeckung mit der Leiche zu tun? War es wirklich Selbstmord, wie die Dorfbewohner glauben? Und was hat die dubiose Nonne mit ihrem Laptop in den Bergen zu suchen?.... [Aus dem Klappentext]  
      

Napoleons Schatten   Kully, Rolf Max: Napoleons Schatten. Neckenmarkt, 2009

Beim Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in Vevey am Genfersee lernt die siebzehnjährige Suzanne Roy den Major Charles Perrot kennen und lieben. Nur drei Wochen später heiratet das Paar; sein Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer. Charles erhält den Marschbefehl für den napoleonischen Feldzug nach Ägypten, und Suzanne folgt ihm getarnt in Uniform. Viele Abenteuer und Schicksalsschläge später beschliesst Suzanne, in ihre Heimat zurückzukehren, wo sie allerdings erkennen muss, dass sie auf einmal nicht mehr willkommen ist...      
      

Depeschen nach Mailland   Laederach, Jürg: Depeschen nach Mailland. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 2009

Im Februar 2002 lädt das Schweizer Radio DRS die Autoren Jürg Laederach und Michel Mettler zu einem Gespräch über Jazz ein. Ausgehend von dieser Begegnung im Aufnahmestudio entwickelt sich ein intensiver E-Mail-Diskurs, zunächst über Musik, dann, von der Tonspur des Lebens abweichend und immer wieder fulminant zu ihr zurückkehrend, eine laufende Mitschrift des Alltags, hier ausschliesslich aus der Feder von Jürg Laederach, einem grossen Meister der Freisprechprosa. Einmal mehr betört er mit vokabularischer Brillanz und der frappierenden Winkelschiefe seiner Art, das zu sehen, was wir, bevor wir ihn lassen, "Wirklichkeit" nannten. Ausgewählte Teile dieser Minutenmitschriften Jürg Laederachs gibt Michel Mettler heraus. Ergebnis ist Depeschen nach Mailand, ein Stück Stegreifliteratur, dessen improvisatorischer Drive so mitreissend ist, dass der Leser sich fragt: Warum bloss ist dies eines der ersten E-Mail-Bücher? [Aus dem Klappentext] 

Schwarze Nadeln   Lehner, Gitta: Schwarze Nadeln. Herisau: Appenzeller, 2009

Einen ganz normalen Arbeitstag hat sich Giovanni Schenkel, Leiter des Sozialamtes Luzern, vorgestellt, als er an diesem Morgen ins Büro geht. Und nun diese grausame Entdeckung: Tot sitzt eine kurdische Klientin zwischen zwei Containern. Die Polizisten Stutz und Spiesser stehen vor einem Rätsel: Die Tote ist zurechtgemacht wie eine Prostituierte, und in ihrem Bauch stecken Nadeln, die zwei Kreise bilden. Was will der Täter damit ausdrücken? Dann wird eine Bosnierin umgebracht, Klientin des selben Sozialalmtes. Stutz und Spiesser werden mit Menschen konfrontiert, denen das Gefühl für Gut und Böse, für Richtig und Falsch vor Jahren abhandengekommen ist. [Aus dem Klappentext]  
      

Datura   Lerch, Liliane: Datura. Zürich: Atrium, 2009

Die Journalistin Emma de Antoni ist gerade in die Mojave-Wüste gezogen, als sie in einem Antiquitätengeschäft namens Datura auf Jackson Carver trifft, einen Mann, der nirgendwo mehr zu Hause scheint als in seiner Unabhängigkeit. Sie erfährt von seiner Liebe zu ihr, und sie erfährt von seiner Krankheit. Emma weiss, worauf sie sich einlässt, als sie seine Liebe erwidert und sich mit ihm in sein letztes Abenteuer stürzt. Datura verfolgt den Überlebenskampf Jackson Carvers und einer grossen Liebe - der Leser findet unerwartete Schönheit beim schonungslosen Hinschauen. Es ist eine Liebe, die sich beeilen muss, und eine, bei der Leben und Sterben sowohl verschmelzen wie aneinander abprallen. [Aus dem Klappentext]  
      

Doppelpass   Lewinsky, Charles: Doppelpass. München: Nagel&Kimche, 2009

Zwei Afrikaner in der Schweiz. Der eine ist der gefeierte Mittelstürmer Tom Keita, der andere sein entfernter Vetter aus demselben Dorf. Er hat sich heimlich über die Grenze schleusen lassen und steht plötzlich vor Keitas Tür. Parallel und von denselben Voraussetzungen ausgehend, entwickeln sich zwei völlig verschiedene Schicksale. An deren Verlauf beteiligt ist nicht nur Keitas Verlobte Claudia, die alles dafür gibt, zur Prominenz  zu gehören, sondern auch der Präsident von Keitas Klub, Nationalrat Eidenbenz, der eine Vorliebe für schwarzweisse Politik hat: Schwarze Fussballer sind gut fürs Geschäft, schwarze Illegale gut für politischen Zündstoff. Wenn ihm nur nicht sein pubertierender Sohn und seine Ehefrau in die Quere geraten würden, deren Benehmen nach einem Klinikaufenthalt schwer zu wünschen übrig lässt - sie hat den unangenehmen Vorsatz gefasst, künftig nur noch die Wahrheit zu sagen... [Aus dem Klappentext]  
      

War meine Zeit meine Zeit   Loetscher, Hugo: War meine Zeit meine Zeit. Zürich: Diogenes, 2009

Ein Junge sitzt an einem Fluss und lässt ein Holzschiffchen zu Wasser, ein rasch davontreibender Bote, der ankündigt: Einer kommt nach. Der Junge ist zum Mann und zum Schriftsteller geworden. Und er ist nachgekommen: Auf den Spuren des Schiffchens verschlug es ihn von seinem Kindheitsfluss, der Zürcher Sihl, bis zum Nil, zum Amazonas oder zum Yangtse.Geblieben ist ihm das Staunen über die Vielgestaltigkeit der Welt, gepaart mit dem Blick für das überraschend Gemeinsame in dieser Vielfalt. Hugo Loetscher zieht Bilanz. Die Stoffe und Themen seines Lebens und seines Werkes entfaltet er zu einer weltumspannenden Autogeographie, der Entwicklungsgeschichte eines globalen Bewusstseins... [Aus dem Klappentext]  
      

Flughafenfische   Overath, Angelika: Flughafenfische. München: Luchterhand, 2009

Es hat keinen Anschlussflug gegeben; Elis streift duch den Transit. Sie zweifelt an ihrem Leben als Magazinphotographin. Auf einmal stockt sie vor einem riesigen Aquarium. Fische aus allen tropischen Meeren ziehen über Korallenbänke und Anemonenwiesen, während der Strom der Passanten den Glaskörper umfliesst. Als sie Tobias entdeckt, der die Scheiben reinigt, beginnt sie, sich für diesen Mann zu interessieren. Auch er hat sie beobachtet, aus einem Grund, den sie nicht ahnt. Sie spricht ihn an. Er gibt Auskunft über Fischsymbiosen, Seepferdchenväter, die Fortpflanzung von Korallen; sie erzählt von Reisen, einer unglücklichen Liebe. Die beiden sprechen aneinander vorbei und geraten doch in eine vorsichtige Vertrautheit, die alles ändern kann... [Aus dem Klappentext]  
      

Mehr Meer   Rakusa, Ilma: Mehr Meer. Graz: Droschl, 2009

Kindheit und Jugend in Mitteleuropa, als dieses Mitteleuropa nach dem Zweiten Weltkrieg seine politischen und kulturellen Konturen neu eingeschrieben bekam: Ilma Rakusa geht in ihren Erinnerungen dem kleinen Mädchen nach, der Tochter eines slowenischen Vaters und einer ungarischen Mutter, deren Lebensstationen von einer slowakischen Kleinstadt über Budapest, Ljubljana, Triest nach Zürich reichen - und von da weiter ausgreifend nach Ost und West, nach Leningrad/Petersburg und Paris. Die überall Fremde, Nicht-ganz-Zugehörige findet sehr früh schon ihre Heimat in der Musik, im Klavierspielen, und, mit der Entdeckung Dostojewskijs, in der Literatur, aber auch in der Bewegung, im Unterwegssein, im Reisen... [Aus dem Klappentext]  
      

War meine Zeit meine Zeit   Schriber, Margrit: Die hässlichste Frau der Welt. München: Nagel&Kimche, 2009

Charles Darwin nannte sie "eine bemerkenswerte feine Frau mit einem dicken Bart", und sie stand jahrelang im Mittelpunkt der Debatten darüber, ob Gott bei seiner Schöpfung ein Fehler unterlaufen sei: Julia Pastrana, "die grösste Attraktion aller Zeiten" und "die hässlichste Frau der Welt", wie ihr Impresario und späterer Ehemann Theodor Lent sie auf den Plakaten zu seiner Sideshow bewarb. Der findige Schausteller engagierte dazu ein junges Mädchen aus der Innerschweiz, das im Hafen von Southampton das Schiff nach Amerika verpasste. Als Rosie la Belle soll sie mit einer erotischen Tanznummer das wohlige Entsetzen des Publikums beim Auftritt der Affenfrau verstärken. Rosie liebt das Variété, aber sie empfindet auch tiefes Mitleid mit dieser Missgestalt, deren Dienerin und Vertraute sie auf ihrer Tournee durch Europa wird. Ein Roman über das Schicksal eines verkannten Wesens und über die Licht- und Schattenseiten menschlicher Neugier... [Aus dem Klappentext]  
      

Sieben Jahre   Peter Stamm: Sieben Jahre. Frankfurt a.M.: 2009

Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr - und weiss nicht, warum. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel. Hat ein Mensch Macht über uns, weil er uns liebt?  [Aus dem Klappentext]  
      

Solothurn liegt am Meer   Supino, Franco: Solothurn liegt am Meer. Olten: Knapp, 2009

Franco Supino erzählt von Solothurn: von den Schanzen und dem Wochenmarkt, von den Literaturtagen und vom Fussball, von der Weststadt und von Grenchen, wo er die Schulzeit verbracht hat; er erzählt, wie er als sogenanntes Gastarbeiterkind hier heimisch wurde - Heimat kann man nicht kaufen und nicht schaffen, Heimat bekommt man geschenkt - und wie diese Heimat immer mehr derjenigen gleicht, die seine Eltern verlassen haben, und er nun feststellen kann: Solothurn liegt am Meer.      
      

Herr Adamson   Widmer, Urs: Herr Adamson. Zürich: Diognes, 2009

Es ist Freitag, der 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten - es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit -, neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson auf Band. Er erzählt sie uns, aber vor allem Annie, seiner Enkelin. Und er wartet - auf ebendiesen Herrn Adamson, den er seit seinem achten Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Es war eine seltsame Begegnung. Ein Blick in Bereiche, die den Lebenden sonst verborgen bleiben. Ein grandioses Buch, das mit seiner Vitalität und Lebensfreude zu bannen weiss, was der Skandal eines jeden Lebens ist: der Tod.... [Aus dem Klappentext]