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Neuerscheinungen Frühling 2011

Im Schaufenster im Frühling   Abonji, Melinda Nadj: Im Schaufenster im Frühling. Salzburg: Jung und Jung, 2011

Es geht um Luisa. Sie ist wie die anderen Kinder, aber aufmerksamer. In ihrer Welt muss man Acht geben. Manches klingt wie ein Märchen, aber es ist kein lustiges Märchen. Die Jahre vergehen: Erst ist Luisa ein kleines Mädchen, dann ist sie ein Mädchen und dann, ja, was ist sie dann? Dann ist sie älter geworden, eine junge Frau, sie lebt in Wien, hat eine Freundin, die Valerie heisst, und sie hat Frank kennengelernt. Frank verschafft Luisa das, was er Annehmlichkeiten nennt, aber Luisa begreift, dass es gut ist, auch bei Frank Acht zu geben. Luisa kannte Bernhard, Nik und Ziegler und auch ihren Vater und Herrn Fotti, und in ihrem Kopf reden alle mit und mischen sich ein, aber dann überrascht Frank sie doch. Man kann eben nicht genug Acht geben im Leben. Erst findet sie seltsame Fotos, dann eine Waffe, und dann findet sie heraus, dass Valerie Frank kennt und Frank Valerie.  [Aus dem Klappentext]


Die griechische Kaiserin   Alioth, Gabrielle: Die griechische Kaiserin. München: Nagel & Kimche, 2011

An der Seite ihres unentschlossenen Mannes Otto II., des Kaisers der Franken, ist aus Theophanu eine kluge Politikerin geworden. Doch nicht alle Mächtigen des Reichs sind ihr wohlgesinnt, und um ihren Sohn Otto III. in Rom zum Kaiser krönen zu lassen, muss sie ihr ganzes diplomatisches Geschick einsetzen. Sie beleitet ihren Mann nach Italien, wo er das grösste je von einem westlichen Herrscher befehligte Heer versammelt, um gegen die Sarazenen zu ziehen. In Kalabrien gerät Otto in einen Hinterhalt und wird vernichtend geschlagen. Er entkommt zwar auf einer waghalsigen Flucht, stirbt jedoch kurz darauf. Nun bemächtigt sich Theophanus einflussreichster Gegner, Heinrich von Bayern, des kleinen Otto und will seinen eigenen Weg auf den Thron erzwingen. In einem gewagten Täuschungsmanöver gelingt es Theophanu, ihr Kind zurückzubekommen, und als Regentin für ihren Sohn wird sie zur ersten allein herrschenden Kaiserin des Westens. [Aus dem Klappentext]


Der Kommandant   Amann, Jürg: Der Kommandant : Monolog. Zürich: Arche, 2011

Jürg Amann hat die Aufzeichnungen, die Auschwitz-Kommandant Rudolf Höss vor seiner Hinrichtung niederschrieb, zu einem ungeheuerlichen Monolog verdichtet: Dieses Buch sperrt seinen Leser in den Kopf eines Massenmörders. " Und doch glaubten alle in Auschwitz: der Kommandant hat doch ein schönes Leben. - Ja, meine Familie hatte es in Auschwitz gut. Jeder Wunsch, den meine Frau, den meine Kinder hatten, wurde erfüllt. Die Kinder konnten frei und ungezwungen leben. Meine Frau hatte ihr Blumenparadies. Die Häftlinge taten alles, um meiner Frau, um den Kindern etwas Liebes zu tun, um ihnen eine Aufmerksamkeit zu erweisen. Es wird wohl auch kein ehemaliger Häftling sagen können, dass er je in unserem Haus irgendwie schlecht behandelt worden sei."   


Die Gottfriedkinder   Ammann, Max Peter: Die Gottfriedkinder. Zürich: Rotpunktverlag, 2011

Es ist das Kriegsende 1918, die Spanische Grippe wütet in ganz Europa, ein bitterkalter Winter hält Einzug. Die beiden Rekruten Jonas und Gottfried werden aus der Schweizer Armee entlassen. Sie taglöhnern, halten sich über Wasser. Dann beginnen sie, Ausschussware zu verkaufen. Vom Erfolg beflügelt, bauen sie das Discountgeschäft JO&GO auf, das allmählich die anderen Läden im Städtchen verdrängt. Das Leben ist auf ihrer Seite. Doch dann werden die ungleichen Partner von ihrer kleinbürgerlichen Herrkunft eingeholt: Im Städtchen wird über Jonas' Homosexualität gemunkelt, es kommt zum Skandal, und Gottfrieds Kinder Jan, Lis und Marc tragen immer schwerer am Erbe ihres Vaters, dem Geiz und der religiösen Selbstzerfleischung. So wendet sich eine Geschichte des Gewinns in eine Geschichte der Verluste... [Aus dem Klappentext]


Der König von Olten kehrt zurück   Capus, Alex: Der König von Olten kehrt zurück. Olten: Knapp, 2011

Nach dem Bestseller Der König von Olten legt der grosse Erzähler weitere Oltner Geschichten vor. Alex Capus schreibt über "seine" Beiz, das "Flügelrad". Er erzählt, wie das war, als sich Prinzessin Stéphanie von Monaco im Tigerbikini in der Oltner Badi vergnügte. Er schreibt über das Goldene Dachl von Olten, das die Politik auf Trab hält. Capus redet mit seinen fünf Nachbarn, die alle Urs heissen. Er ist erzürnt über den verdammten Biber, der auf der kleinen Aareinsel den zweitletzten Baum gefällt hat. Ob Friedhöfe, Parkhaus, Martin Disteli - Capus' Geschichten passieren überall: in Olten, in Zürich, in Berlin, in Chur oder anderswo. 

             


Léon und Louise   Capus, Alex: Léon und Louise. München: Hanser, 2011

"
Zu der Zeit, da mein Grossvater Louise Janvier kennenlernte, war er siebzehn Jahre alt. Ich stelle ihn mir gern als ganz jungen Mann vor, wie er im Frühling 1918 in Cherbourg seinen Koffer aus verstärkter Pappe aufs Fahrrad band und das Haus des Vaters für immer verliess", so beginnt Alex Capus eine Liebesgeschichte, die erst am 16. April 1986 mit Léon Le Galls Trauergottesdienst in Notre-Dame enden sollte. Als geheimnisvolle Zeugin der Vergangenheit taucht an jenem Morgen eine kleine, weisshaarige Dame auf, die sich mit resolutem Schritt ihren Weg durch die Familienmitglieder zum offenen Sarg bahnt. Zwei junge Leute verlieben sich während des Ersten Weltkriegs an der Atlantikküste, dann reisst ein Fliegerangriff die beiden auseinander. Sie halten einander für tot; Léon heiratet, doch Louise, von leidenschaftlichem Temperament und unstillbarem Unabhängigkeitsdrang, geht ihren eigenen Weg - bis die beiden sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. [Aus dem Klappentext]

             


Der Schädel des Marquis de Sade   Chessex, Jacques: Der Schädel des Marquis de Sade. München: Nagel & Kimche, 2011

Mitte August 1818 wurde im Kirchhof des Irrenhauses zu Charenton der Leichnam des Marquis de Sade ausgegraben, sein Schädel abgetrennt und untersucht. Die Phrenologen urteilten, der Schädel gleiche "in jeder Hinsicht demjenigen eines Kirchenvaters" und führten in auf einer Welttournee bis nach Amerika. Rund um diese Fakten erzählt Jacques Chessex die letzten Monate im abgründigen Leben de Sades, der auch hinter den Gittern der Pariser Anstalt Charenton die Welt schockiert und in Atem hält, der seine Wächter terrorisiert und der seine Privilegien nutzt, um seinen unersättlichen und ausschweifenden Experimenten zu frönen. Selbst der Tod kann den Marquis nicht zähmen... [Aus dem Klappentext]


Ein Zusammenbruch   Dunant, Ghislaine: Ein Zusammenbruch. Zürich: Rotpunktverlag, 2011

Eine junge Frau ist nach einem Zusammenbruch in der Psychiatrie, auf der anderen Seite des Lebens, gelandet. Hier werden ihr starke Medikamente verabreicht, und jeden Morgen wird sie mit einem Glas Marmelade gefüttert damit der Appetit wiederkommt. Völlig aus dem Leben geworfen, muss sie die Leere und die Sprachlosigkeit aushalten. Nicht zu wissen, was mit ihr werden wird. Warten, dass ein Ende des Tunnels in Sicht kommt. Nach Wochen entstehen wie durch ein Wunder erste Momente: Sie entdeckt die anderen, nähert sich Robert, der trotz seines Traumas die Sprache nicht verloren hat. Gemeinsam brechen sie auf zu jener seltsamen Bar unter Bäumen, wo man das normale Leben spielt. Oder sie legen sich abends auf den Rasen vor der Klinik, als wären sie in den Ferien. [Aus dem Klappentext]


Freitod, der 13.   Hänni, Peter: Freitod, der 13. Muri bei Bern: Cosmos, 2011

Dass auf einem Friedhof gelegentlich gegraben wird, ist normal. Aber morgens um vier? Jedenfalls findet der Witwer Karl Hofer, der barfuss und im Pyjama mit dem Feldstecher in die Nacht hinausspäht, wenig Gefallen an solchem Tun. [Aus dem Klappentext]


Der Waschküchenschlüssel oder Was - wenn Gott Schweizer wäre   Loetscher, Hugo: Der Waschküchenschlüssel oder Was - wenn Gott Schweizer wäre. Zürich: Diogenes, 2011

Ein Buch über die kleine Schweiz von einem grossen Schweizer Schriftsteller. Ein Muss für jeden Alteingesessenen - und für alle Neuankömmlinge oder Besucher: das Schlüsselwerk zum Verständnis der helvetischen Seele und ihrer Eigenarten.


Bissig, Bundesrat   Moeckli, Silvano: Bissig, Bundesrat. Herisau: Appenzeller, 2011

"Gewählt ist mit 128 Stimmen - est élu avec 128 voix: Carlo Bissig." Carlo ist am Ziel seiner Wünsche. Nun ist er, nach Jahren als Gemeinde-, Kantons- und Nationalrat, endlich Bundesrat - bis er realisiert, dass seine Karriere fremdgesteuert wurde.


Junge mit kurzer Hose   Monioudis, Perikles: Junge mit kurzer Hose. Olten: Knapp, 2011

Ein Junge wächst unter der starken Hand seiner Mutter auf. Ihrer Absicht, ihn klassisch zu bilden, setzt er seine Leidenschaft für den Fussball entgegen. Mit dem Fussball behauptet er sich, auch während seiner Zürcher Studentenzeit und später in der Kunststiftung - bis das Spiel aus ist. Eine Erzählung über die Liebe zum Fussball und die Kunst zu lieben.


Sieben Jahre Schlaf   Richner, Karin: Sieben Jahre Schlaf. Züich: Bilger, 2011

Sieben Jahre Schlaf erzählt die wehmütige und doch zauberschöne Geschichte von drei Frauen und ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit. Sie erzählt von Lucies Grossmutter Estelle, die als sehr junge, unverheiratete Mutter ihre Tochter nach der Geburt zu Pflegeeltern gegeben hat. Sie erzählt, wie Lucies Mutter Aline ihren Mann und schliesslich auch ihre Tochter verlässt. Lucie, die ihre Mutter, nach einem Gehirnschlag, im Dorf ihrer Kindheit besucht, verliert sich in der Erinnerung, während draussen ein glühend heisser Sommer alle Sinne betäubt.


Dreizehn ist meine Zahl   Schmid, Alice: Dreizehn ist meine Zahl. München: Nagel & Nagel, 2011

Das Leben auf dem Napf im Entlebuch, zwischen den Kantonen Bern und Luzern, ist rauh und streng. Kinder nehmen in der Werteordnung die Stelle direkt hinter dem Vieh ein. Lilly versucht sich in einer Mischung aus Trotz und Sehnsucht dem Zugriff ihrer Mutter und der älteren Geschwister zu entziehen. Zusammen mit ihren Freunden träumt sie davon, als Mutprobe und Befreiung, in die nahegelegene Schlucht, das sagenumwobene Änziloch hinabzusteigen. Der Abstieg ist verboten, und der einflussreiche Pfarrer im Dorf sorgt mit den überlieferten Schauergeschichten dafür, dass die Furcht der Kinder vor den Geistern aus der Tiefe nicht nachlässt. Lilly hat einen Verbündeten, ihren schweigsamen und machtlosen Vater, den sie zwar unwillentlich fast um sein Erbe bringt, der sie aber durchzuhalten lehrt... [Aus dem Klappentext]


Seerücken   Stamm, Peter: Seerücken : Erzählungen. Frankfurt a.M.: Fischer, 2011

Ein Paar im Urlaub, der etwas traurige Norden von Italien. Immerhin: Meer, ab und an ein sonniger Tag. Die Liebe, die die beiden verbinden sollte, hat etwas Abgegriffenes. Vom Fenster ihrer Ferienwohnung aus beobachten sie eine Familie, die nebenan ihr Haus bezieht. Ein etwas zu grosses Auto, lärmende Kinder. Diese Neuankömmlinge verdüstern den Urlaub noch mehr. So wohnt man nebeneinander und beobachtet sich eine Weile. Dann sieht man eines Morgens die Nachbarn plötzlich packen. Eine unheimliche Stille liegt über der Szene. Beim Einkaufen erfährt das Paar, was passiert ist. [Aus dem Klappentext]


Allmen und die Libellen   Suter, Martin: Allmen und die Libellen. Zürich: Diogenes, 2011

Allmen, eleganter Gentleman, Lebemann, Kunstsammler und charmanter Hochstapler, hat über die Jahre das Millionenerbe seines Vaters durchgebracht. Das hochherrschaftliche Anwesen musste er verkaufen, er hat sich mit seinem lebenserfahrenen Faktotum Carlos aus Guatemala ins bescheidene Gärtnerhaus zurückgezogen. So schlecht er mit Geld umgehen kann, so virtuos beherrscht er den Umgang mit Schulden und Gläubigern. Insbesondere die diskrete Geschäftsbeziehung zu einem Antiquitätenhändler hilft ihm immer wieder aus der Bredouille. Anfangs war Allmen bei ihm guter Kunde, mittlerweile ist er guter Lieferant, erst mit Stücken aus der eigenen Sammlung, dann mit Objekten, über deren Herkunft ein Gentlemen besser schweigt. Bis ihn nach einem alkoholseligen Opernabend Jojo, eine heisshungrige junge Frau, in die See-Villa ihres Vaters abschleppt und er dort eine Sammlung von fünf bezaubernden Jugendstil-Schalen entdeckt, jede ein kleines Vermögen wert. Und jede mit einem Geheimnis behaftet. Eine Herausforderung, an der er wachsen - oder die ihn das Leben kosten kann.  [Aus dem Klappentext]



Allmen und der rosa Diamant   Suter, Martin: Allmen und der rosa Diamant. Zürich: Diogenes, 2011

Es wird ernst: Der erste grosse Fall für "Allmen International Inquiries": Es gilt, einen seltenen Diamanten aufzuspüren, viele Millionen wert. Ein Fall, in dem nichts ist, wie es scheint. Noch dazu ein Fall von globalem Interesse. Das Duo muss unter Beweis stellen, wie sehr es die Kunst des Hoch- und Tiefstapelns beherrscht - unter Profi-Bedingungen. [Aus dem Klappentext]



Keller fehlt ein Wort   Tschan, Patrick: Keller fehlt ein Wort. Wien: Braumüller, 2011

Ralph Keller, 46, Kommunikationsberater, humorvoll, sprachgewandt, mitten im Leben stehend, stellt eines Tages fest, dass er Wörter verliert. Ganz normale Wörter wie "Tasse", "Engländer" oder "Klemme" sind plötzlich nicht mehr da. Er weiss zwar um ihre Begrifflichkeit, aber dem aktiven Wortschatz sind sie entflohen. Wenig später verliert er die Gabe zu sprechen ganz. Die Diagnose: Aphasie, Sprachverlust; Krankheitsverlauf unklar, medikamentöse Behandlung wirkungslos, Therapieverlauf ohne klare Erfolgsaussichten. Verständigungsschwierigkeiten machen den Alltag für Keller zum Spiessrutenlauf - Einsamkeit, Scham, Wut und Verzweiflung sind die Folge. Doch Keller wäre nicht Keller, würde er den Kampf nicht aufnehmen - wenn nötig, auch mit ungewöhnlichen Mitteln. [Aus dem Klappentext]      

 


Hochzeitsflug   Yesilöz, Yusuf: Hochzeitsflug. Zürich: Limmat, 2011

Als Beyto mit seinen Eltern das Flugzeug besteigt, um seine Verwandten im tscherkessischen Dorf in der Türkei zu besuchen, freut er sich, die Freunde aus der Kindheit wiederzusehen, obwohl ihm die Trennung von seinem heimlichen Geliebten Manuel nicht leichtfällt. Umso grösser ist sein Schock, als er überraschend mit seiner Cousine Sahar verheiratet wird. Völlig alleingelassen, stürzt Beyto in einen Strudel von Gefühlen. Die grosse Wut auf die Eltern lässt ihn jede Ehrfurcht vor ihnen vergessen, die kindliche Zuneigung zu Sahar, die er nie verloren hat, verwirrt ihn, die Angst, Manuel gegenüberzutreten, lähmt ihn.Beyto, selber noch fast ein Kind, erfährt einzig von seiner Lehrlingsbetreuerin Tania Unterstützung, und weg vom Dorf im Osten und von der Stadt im Westen, wo er seit vielen Jahren lebt, findet er langsam wieder etwas Halt. [Aus dem Klappentext]      

 


Urknall   Zeindler, Peter: Urknall. Basel: Reinhardt, 2011

Der promovierte Kunsthistoriker Benjamin Lorant lebt seit zwanzig Jahren als freiberuflicher Publizist und Übersetzer in Genf. Im September 2008 nimmt ein Unbekannter, der sich unter dem Namen Petrow vorstellt, überraschend Kontakt zu ihm auf. Er spricht Lorant auf dessen Vergangenheit an, offensichtlich informiert darüber, dass er vor zwanzig Jahren seine Identität gewechselt hat und als Agent des DDR-Geheimdienstes HVA in Genf zum Einsatz hätte kommen sollen. Allerdings fiel dieser Auftrag genau in die Zeit des Mauerfalls, sodass Lorant, geborener Johann Blume aus Leipzig, nicht mehr zum Einsatz kam und so gezwungenermassen Gefangener seiner falschen Biographie blieb. Petrow benützt in der Folge sein Wissen über Lorants eigentliche Herkunft, die anscheinend auch dessen Frau verborgen blieb, um ihn zu erpressen... 
 [Aus dem Klappentext]